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Die Geschichte der Alten Schule

Am 28. Mai 1771 war der Neubau der Schule, die neben einem Klassenraum auch eine Lehrerwohnung enthielt, fertig. Das Obergeschoß war nicht ausgebaut und diente als Trockenboden und Speicher. Der Eingang zur Lehrerwohnung lag auf der Vorderseite und der Eingang zum Klassenraum auf der Hofseite des Gebäudes. Das Gebäude wurde als Schulhaus für die Dorfkinder genutzt. Die Schulaufsicht hatte damals, wie überall üblich, der jeweilige Pfarrer..

 

In den Jahren 1817 und 1848 wurde sie erweitert und ausgebaut und erhielt schließlich 1880 ein Wirtschaftsgebäude für den Lehrer.

 

Da der eine Klassenraum der Schule bald nicht mehr ausreichte, kam 1828 ein neues Schulgebäude in der Friedrich- Ebert- Straße hinzu. Es wurden weiterhin die Klassenstufen 1- 4 in der alten Schule unterrichtet.

 

Ab dem Jahr 1842 wurden die Dorfkinder nach Geschlecht getrennt unterrichtet. So wurde die alte Schule jetzt als reine Knabenschule genutzt.

 

1905/ 1906 wurde die alte Schule neu gebaut. Sie hatte auch dann noch neben einer Lehrerwohnung nur einen Klassenraum. Das Obergeschoß wurde nicht ausgebaut.

 

Ab dem Jahr 1913 wurden die Mädchen und Jungen wieder gemeinsam unterrichtet. Infolge wurden die ersten und zweiten Klassenstufen in der alten Schule an der Kirche unterrichtet. Die höheren Klassenstufen verteilte man auf die anderen zwei Schulgebäude in Wiesenburg.

 

Das Gebäude der alten Schule wurde bis zum 30. April 1947 als Schule genutzt.

Danach wurde es erneut umgebaut.

Aus dem damaligen Klassenraum wurde eine zweite Wohnung. Der vordere Eingang zur ehemaligen Lehrerwohnung wurde geschlossen. Jetzt war der Zugang für beide Wohnungen auf der Hofseite des Gebäudes. Das Obergeschoß wurde auch für Wohnzwecke ausgebaut. Bis ins neue Jahrtausend wurde die alte Schule als Wohnhaus genutzt.

 

Im Juni 2006 übernahmen Iris Bergner und Harald Schürkes das Haus mit dem Vorhaben, eine Begegnungsstätte und Ideenschmiede im kreativen Umfeld des Hohen Fläming zu schaffen. Mit viel Initiative, Kraft und Sonne im Herzen wurde das ruinöse Haus belebt. Es entwickelte sich daraus der Freundeskreis Alte Schule e.V. 

 

Schulfoto von 1939 mit Lehrer Günther

  • 1. Reihe oben von links: Heinz Schulz, Hans Fäder, …. , Alwin Horn, Gerhard Schinkel, Podas, Trude Große, Schulze, Kube, Giesela Knie, Zippla, Drescher
  • 2. Reihe von links: Siedrid Dodt, Annemarie Knie, Kanisch, Irene Ganzert, Irmgard Kase, Bernd, Kümmel, Gerda Kube, …, Ruth Heinrich, …
  • 3. Reihe von links: Heinz Bergholz, Wolfgang Letz, Manfred Spazier, Richard Paul, Hans Ronow, Willy Sandberg, Kümmel, Wolter
  • 4. Reihe von links: Robert Lange, Günther Kühne, Hans Hansche